Ein gutes, einfaches Leben ist für Menschen mit Behinderung keine Selbstverständlichkeit. Im Alltag werden Menschen mit Behinderung durch Barrieren und oft auch durch andere Menschen ausgegrenzt.
Wie fühle ich mich als Mensch mit einer Behinderung, wenn ich durch Andere abgelehnt werde?
Wie empfinde ich es, wenn ich durch „natürliche“ Schranken in der Welt der Nichtbehinderten in meiner Mobilität eingeschränkt werde und auf fremde Hilfe angewiesen bin?

Wäre es da nicht schön, mein Rollstuhl hätte Flügel?
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Genau das dachte auch Joni, 15 Jahre, als er sein Bild, nach mehreren Stunden Arbeit, „Fliegender Rollstuhl“ taufte.

Entstanden ist sein Einzelstück gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Alex Clubs (einem körperbehinderten Verein).
In regelmäßigen Gruppenstunden setzen sie sich mit dem Thema „Ausgrenzung im Alltag“ auseinander. Nach und nach entstanden so Kunstwerke, die aus Sicht der Betroffenen zeigen, wie Sie die Ausgrenzung wahrnehmen und wie sie damit umgehen.

Um auch der Öffentlichkeit die Kunstwerke zu präsentieren, fand am Samstag den 13.April, im Rahmen der 7.Feuerbacher Kulturnacht, eine Vernissage statt.
Zahlreiche Besucher erschienen an diesem Abend. Ebenso die Künstler und Künstlerinnen des Alex Clubs, die ihre Bilder einzeln vorstellten.

Bis zum 14. Juni, können Interessierte die Ausstellung, im Bürgerhaus in Feuerbach, mit mehr als 20 Exponaten und Graffiti Bildern, noch besichtigen.

Das Bürgerhaus ist mit dem öffentlichen Nahverkehr – Linie U6 bis Feuerbach Bhf., und 300 Meter Fußweg – gut zu erreichen. Parkplätze gibt es in ausreichender Zahl direkt vor dem Haus. Einen Barriere freien Zugang (Aufzug) ist auch vorhanden.

Veranstalter dieses Projektes ist der Alex Club, in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Stuttgart e.V.