Was sind Tattoos und wie werden sie ‚unter‘ die Haut gebracht? Und stimmt es, dass man Tattoos einige Jahrtausende zurückführen kann?

Einige hatten sicher schon mal die Überlegung sich eventuell ein Tattoo stechen zu lassen. Man sollte sich ziemlich sicher sein und sich ins Bewusstsein rufen, dass ein Tattoo für immer bleibt. Natürlich kann man es sich auch bei einer Laserbehandlung entfernen lassen, dies dauert aber lange, ist schmerzhafter als das eigentliche tätowieren und dazu kostet es auch einiges an Geld. (Im Schnitt kostet eine 30 Minütige Behandlung mit dem Laser etwa 200€).

448px-Tattoo_Maschine_NadelWenn man sich allerdings wirklich dazu entschieden hat, sollte man sich einen guten Tätowierer suchen, welcher einem sympathisch ist und diesem auch zutraut sich von ihm stechen zu lassen. Man setzt sich mit ihm zusammen und entscheidet, ob die Vorlage in Ordnung ist oder vielleicht noch etwas geändert werden sollte oder falls ihr etwa eine Vorstellung hat aber noch kein Bild dazu, erklärt es ihm und er zeichnet einem etwas. Ein guter Tätowierer hilft euch bei der Umsetzung von der Zeichnung auf die Haut! Als spart dabei bitte nicht unbedingt am Preis sondern schaut euch auch mal ein paar Werke von ihm/ihr an.

Aber nun zu der Frage wo das Tattoo seinen Ursprung hatte.
Darüber lässt sich gut streiten, da sich wirklich niemand so richtig sicher ist, wann es wirklich zum ersten Mal Tattoos gab. Aber man sagt, dass Tätowierungen fast so alt wie die Menschheit selbst sind. Doch man kann sagen, dass es sich bis ans Ende der letzten Eiszeit zurückverfolgen lässt. Auch wurden auf ägyptischen Mumien Tätowierungen gefunden.
Im 19. und bis in die erste Zeit des 20. Jahrhundert dominierten Tattoos, welche religiöse Motive besonders betonten. Bei den Griechen, Galliern, Briten und Germanen waren Tattoos weit verbreitet. Mit dem Beginn des Christentums wurden sie jedoch meist verboten. 1891 wurde das erste Patent auf die elektrische Tätowiermaschine beantragt. Die Zeit davor wurde auch nur mit Nadel und Farbe gestochen. In vielen Ländern ist dies heute noch eine Tradition. Um 1960 setzte man sich mit dem Kunden zusammen und entwickelte zusammen ein schönes Bild. Dies wurde erst auf Papier gezeichnet und wenn die Blaupause (die Vorlage auf der Haut) für beide gestimmt hatte, fing die Arbeit an. Die Arbeit mit der Blaupause ist inzwischen bei den Tätowierkünstlern die übliche Praxis geworden.

Hier sind noch ein paar Adressen von guten Studios in Stuttgart:
http://www.ink-station.info/
http://www.nadelundfarbe.com/index.html
http://www.mommyimsorry.com/