… den Hip Hop unter die Menschen zu bringen“. Seit Jahren gilt Megaloh als das nächste heiße Ding im deutschen HipHop. Wer ist dieser Mann, den viele für den besten Rapper halten? Uchenna van Capelleveen, der niederländisch-nigerianische Wurzeln hat wurde am 27. Februar 1981 in Frankfurt am Main geboren. Den klassischen Sound von HipHops goldener Ära mit Texten aus dem Hier und Jetzt – und Reimtechniken von Übermorgen. Sein neues Album „Endlich Unendlich“ ist gleichzeitig zeitlos, hochmodern, schnörkellos, ehrlich, geradeheraus und glasklar.

Wer die Musik von Megaloh wirklich verstehen will, muss einen genaueren Blick auf seine Geschichte werfen. 1981 wurde er als Uchenna van Capelleveen in Frankfurt am Main geboren. Bereits im Alter von drei Monaten zog er mit seinen Eltern nach Berlin-Moabit über: mitten hinein in eine Welt voller Kontraste. Hier die Kälte der Straßen. Dort die Wärme und die Werte seines akademischen Elternhauses
In dieser Zeit entwickelte Uchenna seine Liebe zur Sprache, seine Faszination für den Umgang mit dem Wort als Waffe.

 Megaloh:„Mein Anspruch war, Musik zu schaffen, die sich auch in vielen Jahren noch frisch und unverbraucht anhört. Das gilt für das Klangbild, aber auch inhaltlich: Ich sage auf dieser Platte nur Dinge, für die ich mich niemals werde schämen müssen. Denn für Ehrlichkeit schämt man sich nie.“

Während andere Rapper über verschiedene Dinge rappen, bleibt Megaloh lieber bei der Realität. Er rappt über das echte Leben.
So berichtet er auf „Loser“ unverblümt von seinem wenig glamourösen Job im Lager eines großen Paketversandunternehmens: „4 Uhr, Wecker klingelt, viel zu früh? Nicht gut / Völlig übermüdet, aber aufstehen – Pflicht ruft!“
Denn das ganz normale auszusprechen ist im Fantasieuniversum HipHop eben mutiger als jede Superheldentat.

Megaloh widersetzt sich dem Schubladendenken, da seine Musik viel zu groß ist dafür. Und weil im Leben tausend Farben liegen zwischen Schwarz und Weiß: mal schillernd bunt, mal düster.
Megaloh ist der Rapper-Rapper: ein geborener MC, der mit kleiner Geste große Gedanken als Zeilen zusammenfasst.

 2011 lud ihn die Sängerin Joy Denalane auf den Remix zu ihrer Hitsingle „Niemand (Was Wir Nicht Tun)“ ein, neben Max Herre und Samy Deluxe.
Auch Herre war begeistert und nahm den Berliner Kollegen nicht nur auf sein Nr.1-Album „Hallo Welt!“, sondern direkt auch bei seinem Label NESOLA unter Vertrag.
Max Herre nannte ihn kürzlich in einem Interview:„einen der besten Lyriker des Landes“. „Er holt einen direkt ab mit seiner Stimme und seinen Texten. Er berührt einen an der Stelle, wo einen gute Musik eben berührt, unabhängig von Sprache oder Genre. Für mich ist das deutscher Rap in seiner besten Form.“
Dort erscheint nun „Endlich Unendlich“, natürlich mit Unterstützung des Teams. Weitere Features kommen von Samy Deluxe, Marteria, Chima und dem hochtalentierten Indie-Newcomer Roland Meyer de Voltaire. Die Beats kommen von seinem langjährigen Weggefährten und Live-DJ Ghanaian Stallion.

Megaloh: „Ich habe diesen wiederkehrenden Traum,  in dem ich mit dem Teufel kämpfe – meist mit Worten. Rap hat die Kraft, mit Worten Dinge zu verändern, und diese Kraft möchte ich weitergeben. Ein Star ist für mich jemand, der da oben ist,  um anderen den Weg zu leuchten. Ich weiß, dass Musik heilen kann.“

Seine Fans rund um Deutschland schätzen seine Songs und besuchten seine Konzerte auf seiner „Endlich Unendlich-Tour“, die zum Teil ausverkauft waren, wie auch in Stuttgart. Dort wollte er als Mission den Hip Hop unter die Menschen bringen, das aber nicht nötig war, dass wusste Megaloh. Immer wieder betonte er, dass Stuttgart die Hip Hop Stadt sei. Sogar Berlin wäre einen Rang tiefer.

Die Fans feierten ihn, rappten jede Zeile auswendig mit, „mit so viel Liebe komme ich nicht klar“ sagte Megaloh fasziniert in sein Mikro.
Doch dann kam dieser eine Moment, den ein Zuschauer auf Video festhält, dieser Moment wo seine Fans nicht aufhörten zu klatschen, zu jubeln und seinen Namen zu rufen.
Dieser hartaussehende Rapper aus Berlin, der über das echte Leben und die Probleme der Welt rappt stand minutenlang völlig überrascht auf der Bühne und schüttelte den Kopf „wow Stuttgart“ Kopfschütteln gefolgt vom Lächeln „Wenn ich in meinem Zimmer hocke und meine Zeilen schreibe, bin ich mir gar nicht bewusst, dass ihr meine Zeilen so feiert, unglaublich. Sowas hab ich mir noch nie erträumen lassen. Ihr seid der Wahnsinn.”

Megaloh                                    Megaloh im Rocker33

 

(Quelle: http://www.megaloh.de/home/)

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=IZc0O3C8-J8