Am 22.11.1963 wurde John F. Kennedy, einer der beliebtesten US-Politiker bei einer Fahrt in offener Limousine in Dallas/Texas, vom Todesschützen Lee Harvey Oswald erschossen.

Mit Gedenkveranstaltungen im ganzen Land erinnern die Amerikaner an die Ermordung des Präsidenten John F. Kennedy, daher sind auf allen öffentlichen Gebäuden, vor vielen Häusern und Geschäften die Fahnen auf Halbmast.

In Dallas soll zum Zeitpunkt der Schüsse um 12.30 (Ortszeit, 19.30 Uhr MEZ) eine Schweigeminute abgehalten werden. Anschließend sind Gebete und Ansprachen geplant um den 35. Präsidenten der USA und sein politisches Erbe ins Gedächtnis zu rufen, aber auch in Kennedys Heimatstadt Massachusetts und in der Hauptstadt Washington werden große Gedenkfeiern stattfinden.

Der derzeitige Präsident der USA, Barack Obama, hatte am Mittwoch am Grab Kennedys angedacht. Begleitet von First Lady Michelle Obama und der früheren Außenministerin Hillary Clinton legte er gemeinsam mit Ex-Präsident Bill Clinton einen Kranz an der letzten Ruhestätte auf dem Nationalfriedhof Arlington vor den Toren Washingtons nieder. An der Zeremonie hatten auch mehrere Angehörige der Kennedy-Familie teilgenommen.

Der private Sender Prosieben gedenkt auch mit dem Film Parkland, der heute, 22.11., ab 20.15 Uhr mit Zac Efron, Paul Giamatti und Marcia Gay Harden ausgestrahlt wird.