Deutschland, 2014: Man sollte meinen, dass Toleranz gegenüber der sexuellen Orientierung selbstversändlich ist.

Fehlanzeige : Auf die geplante Änderung des Bildungsplans ab 2015, die “Akzeptanz sexueller Vielfalt” im Unterricht zu verankern, gab es eine Petition die dies verhindern sollte.

Quelle: http://pixabay.com/de/tinte-sch%C3%BCler-papier-stift-hand-29484/Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg möchte die “Akzeptanz sexueller Vielfalt” im Bildungsplan festschreiben. Was für viele selbstverständlich scheint, ist den anderen ein Dorn im Auge. Der Initiator der Petition, die sich “Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens” nennt, ist Lehrer in Baden-Württemberg. Die fragwürdige Petition findet Änderungen wie diese:

“Lehrkräfte sollen die nächste Generation mit dem Anspruch, sämtliche LSBTTIQ-Lebensstile seien ohne ethische Beurteilung gleich erstrebenswert und der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen, an eine neue Sexualethik heranführen.”

unangebracht.  Das Argument dafür ist:

“Aus der gleichen Würde jedes Menschen folgt noch nicht, dass jedes Verhalten als gleich gut und sinnvoll anzusehen ist.”

Quelle: https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens 

Punkt 2

Diese Petition erhielt 192.425 Unterschriften, davon waren 81.993 aus Baden-Württemberg.

Die Petition ist bereits vollendet und hat die benötigten 100.000 Unterschriften.

Bastian Burger, der diese Bildungsplan Änderung unterstützt, startete jedoch eine Gegenpetition. Er bezeichnet die Ansicht der Unterschreibenden als “falsch und vollkommen verquer”.

Gegenpetition: https://www.openpetition.de/petition/online/gegenpetition-zu-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

Knapp 89.000 die diese Meinung teilen, unterzeichneten die Petition bereits. Also erst weniger als die Hälfte der eigentlichen Petition. Jedoch läuft diese noch 29 Tage.

Bildquelle: http://pixabay.com/de/tinte-sch%C3%BCler-papier-stift-hand-29484/