Sklaverei ist Vergangenheit ? Im herkömmlichen Sinne vielleicht schon. Jedoch ist gerade mit der Globalisierung eine Situation entstanden, in der andere Leute für uns arbeiten. Idealerweise sollte es einen Austausch geben, aber die traurige Wahrheit ist, dass aus diesem Austausch meist die westlichen Länder einen Vorteil ziehen.

Slaveryfootprint.org ist eine Internetseite, die uns bewusst machen soll, wie viel wir konsumieren und wie andere Menschen darunter leiden müssen.

Es handelt sich um eine Internetseite, bei der man eine Art Fragebogen zu seinem Konsumverhalten ausfüllt.

Zum ersten Mal stellt man sich die Frage, wie viele T-Shirts sich denn eigentlich über die Jahre im Schrank angesammelt haben. Einige stellen fest, dass sie so gut wie keinen Schmuck besitzen, die anderen merken, dass sie so gut wie jeden Kosmetikartikel besitzen, der im Handel erwerbbar ist.

Wie oft esse ich eigentlich tierische Produkte? Oder exotisches Gemüse, welches sicherlich nicht in Deutschland wächst und wie viele elektronische Geräte besitze ich. Wie oft benutze ich sie? Fragen die man im Alltag oft ignoriert.

Die Umfrage ist sehr detailliert, doch wird bei Lebensmitteln oder Kleidung nicht die Frage nach der Herkunft gestellt. Es wäre sicherlich noch interessant zu wissen, wie viel Fairtrade Kleidung oder Lebensmittel ausmachen.

Anhand dieser Antworten wird dann grob die Anzahl die Anzahl der „Sklaven“ bestimmt. Also die Menschen die aufgrund der Produktionsbedingungen an uns leiden.

Ich habe den Selbstversuch gewagt: 51 Sklaven!

Eine Zahl die einem zu denken gibt. Auch wenn sie nur ein grober Richtwert ist und natürlich nicht tatsächlich nachvollziehen, wie viele „Sklaven“ für den jeweiligen Menschen arbeiten.

Probiert es aus und findet die Zahl eurer Sklaven heraus.