Fangesänge, Elfmeterspannung, Spielerkult – Fußball übt auf viele Menschen eine enorme Faszination aus und kann große Gefühle auslösen. Fans brechen in Jubelstürme aus, wenn ihre Mannschaft gewinnt und sind tieftraurig, wenn sie verliert. Diese Identifikation mit dem „eigenen“ Team kann enorme Kräfte freisetzen – doch sind diese immer positiv?

Schmähgesänge, Beleidigungen der gegnerischen Mannschaft, Angriffe auf Schiedsrichter – auch das ist Realität in deutschen Fußballstadien. Die positiven Einstellungen gegenüber dem eigenen Team spiegeln sich häufig in feindseligen Einstellungen gegenüber der gegnerischen Mannschaft. Rassistische, homophobe oder sexistische  Äußerungen sind keine Seltenheit – in den Fankurven großer Bundesligavereine genauso wenig wie neben den Fußballplätzen in der Kreisklasse.Unbenannt

 

Der Workshop „(K)eine runde Sache“ widmet sich diesem Spannungsfeld zwischen Fußball und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF). Welche menschenfeindlichen Einstellungen sind im Kontext „Fußball“ besonders häufig anzutreffen? Warum ist das so und was kann man gegen menschenverachtende Äußerungen auf den Zuschauerrängen und darüber hinaus tun? Diese Fragen diskutieren die Jugendlichen gemeinsam mit den Referent_innen der Veranstaltung. Inputs und Gruppenarbeiten wechseln sich dabei ab.

 

Der Projekttag wird in zwei Halbzeiten durchgeführt (2 x 45 Minuten) und ist ab Klassen 9 [buchbar].

Mehr Infos und Anmeldung:
Stadtjugendring Stuttgart
Alexander Schell
Telefon 0711 23626-31
E-Mail: alexander.schell@sjr-stuttgart.de