Er war alles andere als einfach. Er war laut, eigensinnig und unbelehrbar, geprägt von Maßlosigkeit, Extremen und Widersprüchen. In allem, was seiner Zeit von Belang erschien, war er ein Versager:

Er war unfähig, eine Familie zu gründen, unfähig, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und unfähig, Kontakte zu halten. Er führte das Leben eines Einzelgängers und Außenseiters: arm, unstet, exzessiv, geplagt von Schuldgefühlen, Versagensängsten und Depressionen.
In seiner neuen Produktion beleuchtet das teatro piccolo die Leinwände, Briefe und Legenden eines Künstlers, dessen kurzes Leben darin bestand, unter größten Entbehrungen karge, steinige Böden zu bearbeiten. Die Ernte einzufahren war ihm nicht vergönnt. Eine Ernte, deren Ausmaß alles in den Schatten stellt, was bislang an Beachtung und kommerziellem Erfolg in der Bildenden Kunst erreicht wurde. In der bedrückenden Enge und Einsamkeit einer Nervenheilanstalt beginnt ein neues, bahnbrechendes Kapitel der Kunstgeschichte.

VORSTELLUNGEN: Freitag, 15. April / Samstag, 16. April / Freitag, 22. April / Samstag, 23. April, Beginn jeweils 20 Uhr im Haus 44
EINTRITT: 15 Euro / 10 Euro ermäßigt

Reservierung unter 0711 18771-22 und unter teatro@ejus-online.de.

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