Do., 20.12.2012, 18.30 Uhr im  Gewerkschaftshaus Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 20, Eintritt frei!

In den 50er und 60er Jahren dieses Jahrhunderts haben sich viele Länder des globalen Südens von der Kolonialherrschaft und der wirtschaftlichen Kontrolle des Nordens befreit. Dabei stand immer auch im Mittelpunkt, Kontrolle über die eigenen Lebensverhältnisse zurück zu gewinnen und auch wirtschaftlich eigene Wege zu gehen. Gegen diese Unabhängigkeitsbewegungen und die sich entwickelnden keynesianischen bis sozialistischen Wirtschaftsmodelle werden seit Ende der 70er Jahre zunehmend neoliberale Wirtschaftsmodelle durchgesetzt, immer begleitet von Gewalt, Terror und wirtschaftlichem Niedergang für breite Teile der Bevölkerung. In dem Film kommen Menschen zu Wort, die sich weigern, sich dem Terror zu beugen und die ihre Träume von einer gerechten Welt nicht durch Armeen, Angst oder Verzweiflung besetzen lassen. Dieser Film zeigt inspirierende Bilder und poetische Worte über die weltweiten sozialen Bewegungen gegen Neoliberalismus.